Wie alles begann

VJH, ein Start-up 1921

Die Frauen der Katholischen Frauenorganisation der Pfarre Pottendorf-Landegg, unterstützt vom Pfarrern, Kaplänen und von vielen Helfern, waren die treibenden Kräfte in der Pfarrgemeinschaft. Sie kümmerten sich um soziale Misstände in der Gemeinde, und man plante den Bau eines öffentlichen Kindergartens. Viele organisatorische, politische und finanzielle Hürden mussten überwunden werden, doch am...

17. Februar 1921

 Am 17. Februar 1921 kam es zur Gründung des Vereines und der Bau eines Kindergartens konnte am 7. Juni bewilligt werden. Der Verein „Frohe Kindheit Wien“ hilft beim Aufbau einer Organisationsstruktur und ist bis Anfang der 50er-Jahre mit im Boot. Am 2. Mai 1922 startet der Kindergartenbetrieb mit 73 Kinder, die von drei Schwestern betreut wurden. Die Schwestern selbst wohnen im Schwesternhaus – liebevoll „Vogelhäuserl“ genannt. Ein Haus als soziale Zelle – Ausgangspunkt und Heimstätte vieler Aktivitäten der Pottendorfer Pfarre.

Grund und Boden in der Bahnstraße 28-30

Das Grundstück in der Bahnstraße 28-30 gehörte ursprünglich der Pfarre die es an den Verein verkaufte - der Kauferlös wiederum floss als Spende und Unterstützung für den Bau des Kindergartens an den Verein zurück. Im Laufe des Jahrhunderts änderte sich die Grundstücksfläche durch Verkäufen und Verpachtungen. Würde sich der Verein auflösen, so fällt der Besitz des Vereines - laut Statuten - an die Pfarre.

Saal, Bühne und Heimräume

1925 wurde der Grundstein für das heutige Vereinsgebäude mit den Heimräumen und dem Saal gelegt. Zur Unterstützung der Finanzierung wurde 1928 der erste Jakobi-Kirtag abgehalten. Vom 1. Mai 1945 bis 1. Mai 1955 fand der Kindergartenbetrieb im gedrittelten Saal statt. Heute ist der Saal sowie die Bühne ein sehr bespielter, kreativer, kultureller und lebendiger Ort für ALLE in unserer Gemeinde.