Bilder zu den kleinKunst-Abenden 2012

Anlässlich 15 Jahre kleinKunst im VJH-Saal wählten die Gäste des Pottendorfer Kabarettherbstes ihren Lieblingskabarettisten. Zum Publikumsliebling wurde Thomas Stipsits gewählt, der bereits vor 10 Jahren als „Neuling“ auf unserer Bühne stand. 2012 erhielt er gemeinsam mit Manuel Rubey für das Stück „Triest“ den „Österreichischen Kabarettpreis“. Mit diesem Programm traten die beiden Künstler auch an zwei Abenden im Rahmen des Kabarettherbstes auf.

Fotos vom Auftritt von Thomas Stipsits und Manuel Rubey
http://www.dasringelspiel.at/fotos/ID102/kleinkunst-mit-thomas-stipsist-und-manuel-rubey/

Fotos vom Auftritt von Paul Pizzera
http://www.dasringelspiel.at/fotos/ID92/kleinkunst-mit-paul-pizzera-zu-wahr-um-schoen-zu-sein/

Fotos vom Auftritt von Klaus Eckel und Günther Lainer
finden Sie auf der Internetseite von Roman Seidl unter: http://www.romanseidl.com/p/20121026.php

Fotos vom Auftritt von Angelika Niedetzky
finden Sie auf der Internetseite von Roman Seidl unter: http://www.romanseidl.com/p/20121012.php

Fotos vom Auftritt von Gery Seidl finden Sie auf der Internetseite von Roman Seidl unter: http://www.romanseidl.com/p/20120928.php

Programm Kabarettherbst 2012

Gery Seidl  |  Gratuliere!
Sechsunddreißig Jahre alt zu werden ist sicherlich ein Grund zum Feiern, doch was ist da heutzutage schon dabei …? Was steht denn schon Großartiges im Lebenslauf eines Mitteleuropäers mittleren Alters? Nicht einmal ein Krieg! Zum Glück gibt es die Vorstellung der Reinkarnation, also vielleicht ein paar spannende Geschichten, die man schon mal erlebt oder überlebt hat. Das Ärgste, das unser Protagonist je erlebt hat, war ein Hochwasser. Und das eigentlich auch nur im Nachbarort. So ist es in Ermangelung der Tatsache, dass Natur- und andere Katastrophen in diesem Leben bislang ausbleiben, notwendig, sich mit den kleinen Dingen des Daseins herum zu
raufen. Schließlich sind es ja angeblich die kleinen Dinge, die unser Leben ausmachen … und klein halten. Zum Beispiel – ein Ausflug ins Möbelhaus. Was als harmloses Vergnügen beginnt, steigert sich furios zum Gruppenbild mit dem Landeshauptmann.
„Ach ja! Vielen Dank, Frau Stöckl, aber ich frühstücke nicht.“

Angelika Niedetzky  |  Marathon
Wenn Angelika Niedetzky mit ihrem ersten Kabarett-Solo-Programm „Marathon“ an den Start geht, ist eines gewiss: hier rennt der Schmäh. Ich meine, können Sie sich vorstellen, freiwillig 42,195 km zu laufen? Niemals? Powershoppen oder einen jahrelangen Beziehungsmarathon schon eher? Na, geht doch. Ausdauernd locker und herzerfrischend präzise stellt Niedetzky die Marathoniken des Alltags auf die Bühne und ist dabei um keinen mimischen Felgeaufschwung verlegen. Die Meisterin der Fremd- und Selbstmotivation lässt einen nie vergessen: Wenn der Schmäh erst einmal rennt, dann rennt er auch einen Marathon.

Klaus Eckel & Günther Lainer  |  99
Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen. Dutzende Verwandte, hunderte Kollegen und tausende Zuständige werden uns vorgesetzt. Sie sind einfach da – so wie singende Geburtstagskarten, ungesättigte Omega-3-Fettsäuren und aufblasbare Fahrradpumpen. Mitmenschen sind leider oft zu aufdringlich, zu impulsiv, zu ehrgeizig, zu stur, zu faul, zu …   Na, sagen wir’s, wie es ist: Sie sind anders! Ein Abend, der zeigen möchte, wie zwei Welten auf einer Erde leben können.
 

Paul Pizzera  |  zu wahr, um schön zu sein
Das Kabarettdebut von Paul Pizzera verspricht einen energiegeladenen Höllenritt mit Gitarren, Gebrüll und ganz viel Liebe. Ehrlich gnadenlos und gnadenlos ehrlich richtet der Steirer die Scheinwerfer auf Verwandtschaft und Gesellschaft, um die Dinge hervorzuheben, die uns alle letztendlich gleich machen: menschlich ...

Thomas Stipsits & Manuel Rubey  |  Triest
Im Hafen von Triest sticht der Luxusdampfer „Bloody Mary“ Richtung Tunesien in See. Neben den gewöhnlichen Passagieren befindet sich auch ein Filmteam des ORF, mit dem Vorhaben, den Zweiteiler „Die letzten Sonnenstrahlen des Glücks“, mit Christiane Hörbiger, Harald Krassnitzer und Manuel Rubey zu drehen, an Bord. Da den Passgieren
durch die Filmaufnahmen Unannehmlichkeiten entstehen könnten, kam dem Reiseveranstalter die Idee, zur allgemeinen Auflockerung einen Kabarettisten als Mitternachtseinlage zu engagieren. Nachdem Lukas Resetarits und Josef Hader kein Interesse an dem Projekt zeigten, konnte man zumindest einen Teilerfolg verbuchen und das „ewige Talent“ Thomas Stipsits exklusiv verpflichten. Oder war doch alles ganz anders? Eine zufällige Begegnung führt zu den wesentlichen Fragen... Was ist der Unterschied zwischen Wirklichkeit und Realität? Zwei Männer auf der Reling teilen ein Schicksal und müssen letztendlich feststellen: Nichts ist lächerlicher als der Versuch der Kontrolle! Und warum dieser rote Koffer?